So wird die Fahrt zur Erholung
|
1. Mit dem Auto:
Neben den bekannten und richtigen Ratschlägen, wie ausgeruht starten, Pausen einplanen etc. noch ein paar zusätzliche Tipps, um auch die Fahrt schon zum Teil seines Urlaubs zu machen: |
|
- Verzichten Sie ganz bewußt auf ein bestimmtes Kilometerpensum, welches Sie in einer bestimmten Zeit "schaffen" müssen. Statt gestreßt um 16.00 Uhr anzukommen (dabei brauchen Sie die ersten Urlaubstage, um sich von der Fahrt zu erholen ) gönnen Sie
sich den Luxus, vielleicht erst drei, vier Stunden später Ihr Ziel zu erreichen.
- Nutzen Sie die Pausen, um gymnastische Übungen durchzuführen (Tipps jederzeit in der Betriebssprechstunde). Genießen Sie mit Ihrer Familie die Natur bei einem Spaziergang (Vielleicht abseits der Autobahn. Im übrigen kann man das Angenehme hier mit dem Nützlichen verbinden: Billiger tanken).
- Bei Nachtfahrten: Häufig wechseln (mindestens jede Stunde). Auch Ihr Partner ist kein
so schlechter Autofahrer.
- Leichtes Essen ist wichtig. Jedoch sollten Sie als "Muntermacher" auch einige Stücke Schokolade bereithalten.
2. Mit dem Flugzeug:
- Denken Sie an die möglichen Temperatur-
unterschiede, die Sie bei der Ankunft erwarten. Sorgen Sie mit Ihrer Kleidung dafür, daß Sie entsprechende Teile an- bzw. ausziehen können. Ansonsten ist gerade bei Rückkehr eine Erkältung vorprogrammiert. |
|
- Bei längeren Flugreisen, öfter aufstehen und einige Schritte gehen, um die Blutzirkulation
in den Beinen aufrecht zu erhalten. Vermeiden Sie abgeknickte Haltungen und spannen Sie die Wadenmuskulatur häufiger an, um den Blutfluß der Venen zu fördern. |
- Die Zeitumstellung bekommen Sie am ehesten in den Griff, wenn Sie sich der neuen Tageszeit schnell anpassen, d.h. beispielsweise auch bei Müdigkeit bis zum Abend aufbleiben.
|
Medikamente für die Reiseapotheke
|
- Schmerzmittel
- Mittel gegen Durchfall
- Salbe gegen Sonnenbrand
- Salbe gegen Insektenstiche
- Fieberthermometer
- Pflaster, Verbandsmaterial
- Fieberzäpfchen für Kinder
- evtl. Pflaster gegen Reisekrankheit
- bei Fernreisen: Fragen Sie in der Betriebssprechstunde nach.
Für ferne Länder gibt es spezielle Empfehlungen und Hinweise
Erste Maßnahme: Vorbeugung!!
Alter, aber noch gültiger Lehrsatz: Koch es , schäl es oder vergiß es. Denken Sie daran, daß auch Eiswürfel zum Drink meistens nicht aus abgekochtem Wasser entstanden sind.
Wichtigste Maßnahme bei Durchfall:
Viel trinken und die verlorenen Mineralstoffe wieder zuführen! Es gibt fertige Beutel, die nur noch aufzulösen sind. Falls dies nicht zur Verfügung steht:
- 1 bis 2 Eßlöffel Zucker, 1 Teelöffel Salz aufgelöst in einem Liter reinem
Orangensaft. Öfter wiederholen.
- geriebene Äpfel oder Möhrensuppe
- Ist der Durchfall nach 1-2 Tagen nicht vorbei, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Wichtige Impfungen für alle Reisenden
|
- Tetanus:
Liegt die letzte Impfung länger als 10 Jahre zurück, sollte eine Auffrischimpfung stattfinden.
- Diphterie:
Am besten kombiniert mit der Tetanus-Impfung. Die Meldungen von Diphteriefällen nehmen wieder zu (bes. auch Osteuropa).
- Polio:
Auch hier sollte ein Grundschutz vorliegen. Die Schluckimpfung wird heute nicht mehr durchgeführt. Stattdessen Impfung in den Muskel |
|
Diese Grundimpfungen sollte jeder besitzen!
Spezielle Impfungen
- Hepatitis A: Als aktive Schutzimpfung. Vor allem für Länder mit schlechtem
hygienischen Standard.
- FSME: Durch Zecken übertragene Hirn(haut)entzündung. Betroffen vor allem
Teile in Süddeutschland, Österreich sowie Südosteuropa.
- Tollwut: In tropischen Ländern durch herumstreunende Tiere. Neuer Impfstoff
ist gut verträglich.
- Malaria: Keine Impfung, sondern Vorbeugung durch Medikamente. Präparat
richtet sich nach der Urlaubsregion. Weitere Informationen in der Betriebsarztsprechstunde.
- Gelbfieber: Nur für bestimmte Regionen erforderlich. Impfung durch sog. Gelbfieberimpfstellen.
Sonnenbräune = Erholung pur ?
|
Vorbei die Zeiten, in denen man sich ungefährdet bräunen oder grillen konnte. Durch zunehmende Umwelteinflüsse (Stichwort: Ozonloch) nimmt die Intensität der Sonnenstrahlen und damit auch der schädigende Einfluß zu.
Der richtige Umgang mit der Sonne wird immer wichtiger. Besonders Kinder sind sehr anfällig und tragen durch vermehrte Sonnenbrände ein höheres Hautkrebsrisiko in späteren Jahren mit sich. |
|
|
Bestimmte Menschen sind mehr gefährdet als andere:
- Typ I: rötlich, blond, hellhäutig. Ihre Schutzzeit bis zum ersten Sonnenbrand
beträgt nur 5-10 Minuten
- Typ II: hellhäutig, blond mit blauen, grünen oder grauen Augen. Schutzzeit
10 - 20 Minuten
- Typ III: Mischtyp. Schutzzeit 20 - 30 Minuten.
Diese Zeiten gelten für einen Junitag in Mitteleuropa. Je weiter südlich oder höher Sie sich befinden, desto kürzer ist die Schutzzeit.
Benutzen Sie - besonders am Anfang - eine Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Dieser gibt an, um wieviel länger Sie sich entsprechend der Schutzzeit Ihres Typs in der Sonne aufhalten können.
Bleiben Sie sicherheitshalber nur ca. 60 % der angegebenen Zeit in der Sonne. |
Von Bienen, Wespen, Mücken und anderem Getier
|
Auch hier ist der oberste Grundsatz: Vorbeugung.
- Langärmelige Hemden oder Blusen und lange Hosen
(besonders abends). Geschlossenes Schuhwerk.
- ggf. Moskito-Netz zum Schlafen
- Auf stärker riechende Parfums verzichten
- Keine hektischen oder schlagenden Bewegungen
bei Bienen, Wespen
- Vorsicht beim Essen und Trinken ( bes. Süßes)
- Einreibung mit Repellentien wie z.B. Autan
|
| |